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Ein Hauch von Sylt an der Ostsee - Sehen und gesehen werden in Timmendorfer Strand eine Shoppingmeile und Kulinarisches laden ein
Es atmet einen Hauch von Sylt an der Ostsee, von ein
bisschen Jungfernstieg und etwas Kö - das Ostseebad Timmendorfer
Strand. Gleich, ob der mehr als sechs Kilometer lange weiße
Sandstrand im Sommer zum Sonnen und Baden einlädt oder ob der
Sinn eher nach Kuren oder einfach nur Shopping steht, Timmendorfer
Strand
bietet dem Besucher zu jeder Jahreszeit etwas. Denn der Badeort
nördlich von Lübeck gehört seit Jahren schon zu den ersten
Adressen an den deutschen Küsten. Und das besonders auch in
Herbst und Winter. Wer denkt, in dieser Zeit herrsche hier nur
gähnende Leere und Tristesse, der ist schon lange nicht mehr up
to date. Wo es
noch vor etwa 150 Jahren nichts als karge Weiden, niedrige Dünen
und weiten Strand mit Seegras gab, erstreckt sich heute ein Ort
mit einem atmosphärischen Mix aus traditioneller
Seebäderarchitektur und exklusivem Flair. Schlendern über den
Flanierboulevard der Kurpromenade gilt als Muss. Hier hat Geld
auch mal Zeit, wie die Timmendorfer sagen, nämlich Zeit zum
Aussuchen und Ausgeben. Und nach dem Einkaufsbummel lädt zu
jeder Jahreszeit die berühmte «Cafémeile» ein.
Denn kaum
durchbrechen ein paar Sonnenstrahlen das graue Wetter, füllen
sich die Tische unter den riesigen Markisen mit Kudamm-Format.
Und im «Café Fitz» oder bei «Engel's Eck» am Timmendorfer
Platz, das nicht ohne Grund als «Café Wichtig» rangiert, gilt
dann bei den wärmenden Strahlen großer Propangas-Heizer die
Devise «Sehen und gesehen werden». |
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